Was ist Ergotherapie?

Ergotherapie ist eine aktive Behandlungsmethode, wobei der Klient unter Anleitung überwiegend selbstständig handelt. Die Behandlung kognitiver, physischer und psychischer Beeinträchtigungen erfolgt mittels handwerklich- gestalterischer Techniken, sowie lebenspraktischer Übungen.

Es erfolgt ein auf den Klient abgestimmtes individuelles Training.

Die Ergotherapie ist eine vom Arzt verordnete und überwachte Heilmethode.

Was wollen wir erreichen?

Unser oberstes Ziel ist das Erreichen der größtmöglichsten selbstständigen Lebensführung des Kindes/ Erwachsenen! Alle Ziele werden speziell und individuell auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt.

  • Förderung der Aufmerksamkeit, der Konzentration und der Ausdauer
  • Verbesserung der auditiven und visuellen Wahrnehmung
  • Förderung der Selbstständigkeit
  • Vergrößerung der physikalischen und psychischen Belastbarkeit
  • Förderung der Kommunikationsfähigkeit
  • Verbesserung einer selbstständigen Lebensführung
  • sicherer Umgang mit Hilfsmitteln


Maßnahmen & Methoden sind:

  • Sinneswahrnehmungen trainieren
  • Hemissphärenkoordination
  • Hirnleistungs- und Gedächtnistraining
  • Wahrnehmungs-und Konzentrationstraining
  • Koordinationsübungen
  • Hilfsmittelversorgung
  • Haushaltstraining
  • Kommunikationstraining
  • psychische Stabilisierung
  • Training der Sozialkompetenz
  • physisches und psychisches Belastungstraining
  • Übungen des Antriebs und der Aufmerksamkeit


allgemeine Tätigkeitsfelder sind:

  • Befunderhebung und Anamnese
  • Ergotherapeutische Diagnostik
  • Erstellen spezieller Therapiepläne
  • Durchführung der Behandlung
  • Versorgung mit Hilfsmitteln
  • Beratung der Klienten und Angehörigen
  • Reflexion der therapeutischen Prozesse

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Einsatzfelder - Wer wird behandelt?

Pädiatrie (Kinderheilkunde)

  • Störung der optischen, akustischen und räumlichen Wahrnehmung
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen
  • eingeschränkte Merkfähigkeit
  • Entwicklungsverzögerung (prä-,peri- und postnatale Ursachen)
  • Stöhrung der Wahrnehmungsverarbeitung und der sensorischen Integration
  • Störung der sozialen Entwicklung und der Kommunikationsfähigkeit
  • Störung der Grob- und Feinmotorik
  • geistige Behinderung

Psychiatrie

  • Depression, Schizophrenie, Psychosen und andere psychotische und neurotische Krankheiten
  • Suchterkrankung
  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörung

Geriatrie

  • Einschränkung kognitiver und motorischer Fähigkeiten (Demenz, Parkinson ...)
  • Hilfsmittelversorgung

Neurologie

  • Erkrankungen des Nervensystems (Schlaganfall, Parkinson, Multiple Sklerose, Schädelhirntrauma ...)

Orthopädie / Chirurgie

  • Fraktur
  • Lähmung der Nerven
  • Abnutzungserscheinungen
  • Funktionsstörungen des Bewegungsapparates
  • Zustand nach Operationen

 

Arbeitstherapie

  • frühkindliche Hirnschädigung


Trifft eine dieser Erkrankungen auf Sie oder ihr Kind zu, dann melden Sie sich bei uns. Wir beraten Sie gerne weiter.

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